Montag, 11. August 2014

Tag 1 - Wer vorher plant, plant zweimal

Also eins gleich mal vorweg:
Es ist eine Tatsache, dass drüber reden und machen zwei Paar Schuhe sind!

Die Essenssuche war dabei nicht das Problem. Es mangelte nicht an Ideen, da ich ja schon einen recht konkreten Plan für die 30 Tage vorbereitet hatte, den ich nur nach Belieben variieren muss. Auch an Motivation hats nicht gemangelt. Voller Eifer stand ich schon um sieben in der Küche und bereitete die Mahlzeiten des Tages vor.

Das Zuhause-Frühstück in Form von Nussmüsli mit Him- und Blaubeeren mit Mandelmilch war auch lecker, allerdings nicht sonderlich befriedigend. Bisher habe ich das Müsli immer mit Banane gegessen. Die hat heute eindeutig gefehlt.

Mit flauem Magen rettete ich mich die nächsten 3 Stunden bis zur Frühstückspause. Da knabberte ich glücklich meine zwei Blaubeermuffins, einen halben Kohlrabi und ein gekochtes Ei.
Hätte soviel nicht sein müssen, ich war danach doch etwas überfressen. 

Eine leichte Obstüberdosis machte sich auf dem Weg in die nächste Pause breit. Der Gedanke an Kokospfannkuchen (ungesüßt) mit Melone und Pfirsich war mir irgendwie allzu süß und ich sehnte mich nach gefüllter Paprika, die fürs Abendbrot eingeplant war.
Der Unwille auf Süßes sorgte aber immerhin dafür, dass ich ausnahmsweise mal nicht die Minuten bis zur Pause zählte und auch nicht ausschließlich ans nächste Essen denken mochte musste.
Etwas widerwillig gabs dann mein (leckeres!) Mittagessen. Mir blieb ja nix anderes übrig.
Zumindest sorgte der gut gefüllte Zuckerhaushalt dafür, dass ich später nichtmal ansatzweise Lust auf die Kekse meiner Kollegin hatte, die sie mir mit frechem Grinsen vor die Nase hielt.

Aus meiner gefüllten Paprika zum Abendessen wurde dann eine leckere Hack-Zucchini-Paprika-Pfanne mit meinem Rinderbrühenexperiment von gestern. (Experiment im Wesentlichen gelungen, übrigens, aller Widrigkeiten zum Trotz! Yeeehaaw!)
Ich hätte überraschenderweise während des Kochens gerne ein paar Nudeln mit reingeworfen. Es wirkte so unvollständig! Beim Essen hat aber nichts gefehlt.

Gefährlich wurde mir dann erst später am Abend die herrliche Scheibe Graubrot mit Schmelzkäse, die Lieblingsbaby fröhlich in der Gegend verteilte. Wie gern hätte ich die gegessen. Ohne Babyspucke, versteht sich. Gut, dass ich mich unbeschadet aus der Gefahrenzone retten konnte.

Fazit:
Meiste Zeit satt, aber unzufrieden - soviel Süß macht mich nicht glücklich. Ab morgen mehr Herzhaft.
Graubrot riecht wirklich gut.
Trotz des ganzen Obstes hab ich es geschafft, heute weniger als 60g Kohlenhydrate zu mir zu nehmen. Mit Nudeln wär das nicht passiert.
Tag 2 wird sicherlich besser.

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